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uzi does it |
Joe nervt… |
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Das ist die offizielle Nervliste |
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Die Kinderpolizei
oder auch
Denunziation für Anfänger
Ein Artikel aus der
Tiroler Tageszeitung mit dem Titel
»18 junge Inspektoren bauen Brücken zu Erwachsenen«:
»Innsbrucks erste Kinderpolizisten kommen aus St. Nikolaus.
Sie sollen Vorbild sein: auf der Straße, in der Freizeit und
im Umgang mit Anderen.
"Eigenständig und stark" heißt ein Schulprojekt
an der Volksschule St. Nikolaus. Dazu zählt auch Verantwortung
zu übernehmen – und das tun jene 18 Mädchen und
Buben, die sich in den vergangen Wochen zu Kinderpolizisten ausbilden
ließen. Am Freitag erhielten die Drittklassler (sic!) ihre
Ausweise.
Ab sofort sind sie als Kinderpolizisten unterwegs, als junge Inspektoren,
mit vielen Rechten, aber auch Pflichten. "Ihr seid Vorbilder
für eure Kameraden genauso wie für ältere Jugendliche",
erklärten Stadträtin Christine Öppitz-Plörer
und Landespolizeichef Oskar Gallop, "eure Aufgabe ist es, Brücken
zu bauen zur Welt der Erwachsenen."
Dafür dürfen sie andere, vor allem Mitschüler und
Familienmitglieder, auf etwaiges Fehlverhalten aufmerksam machen.
Hier bittet Gallop um Unterstützung: "Wichtig ist, dass
die Aktion Kinderpolizei gelebt wird."
Bis jetzt gibt es in Tirol 500 Kinderpolizisten, dier von rund 100
Polizei-Trainern auf ihren Einsatz vorbereitet werden.«
Tiroler Tageszeitung vom 6./7.5.2006
Joemovies
Kommentar
Lasst uns Frau Öppitz-Plörer und Herrn Gallop danken!
Werden ab jetzt die in der TT doch so oft beschworenen kriminellen
Asylwerber (»Tschetschenen raubten und vergewaltigen«)
und deren Organisationen (»Marrokaner-Mafia«) dank unserer
tapferen Kinderpolizisten auch mit kindlichen Methoden bekämpft?
Das Abschieben kennen ja viele Kinder aus eigener Erfahrung.
Aber auch die Strassen werden sicherlich sicherer durch patrullierende
Neunjährige, die auf jedes Fehlverhalten von Eltern und »Kameraden«
hinweisen – und dieses vielleicht auch melden. Kommt uns das
nicht irgenwoher bekannt vor: Das kinderpolizeiliche Training könnte
ja bald um Schießübungen und Uniformtragen erweitert
werden? Brückenbau "zur Welt der Erwachsenen" könnte
der erste Schritt sein zum Bau von Pionierbrücken über
Flüße. Marschieren wäre konsequent und entspricht
dem kindlichen Hordentrieb, vielleicht sollten sie auch ein paar
Abzeichen bekommen und Fahnenstandarten und einen Eid auf das Vaterland
in Gedichtform. Oder hatte schon mal jemand diese Idee? Wie kurz
der Weg vom Kindergartencop zur Todesstrafe sein kann, darüber
weiß so mancher Auslandsösterreicher zu berichten …
Aber, machen wir uns nichts vor, vielleicht hängt das Ganze
ja auch nur mit den Personalproblemen seit der Zusammenlegung von
Gendermarie und Polizei zusammen. Nachdem die Exekutive schon lange
auf den Hund gekommen ist, sind jetzt die Kinder dran. Allerdings
sollte sich das St. Nikolauser Policedepartement, bevor sie die
Kids dazu verdonnert, dass die »Aktion
Kinderpolizei« auch »gelebt« werde, bei der Haller
Stadtpolizei erkundigen, wie zuverlässig
kindliche Ermittlungen sein können – und welchen Wirbel
Neunjährige, die Entführer ausmachen, verursachen können.
Die Idee für die Kinderpolizei stammt von einem Vorarlberger
Polizisten, dort gibt es inzwischen rund 6.000 Kinderbullen (TT,
03.03.2006).
In Tirol breitet sich das kindliche Netz der Überwachung inzwischen
mit rasantem Tempo aus. An folgenden Volksschulen hat im ersten
Halbjahr die Policeacademy stattgefunden:
VS Gurgl
VS Seefeld
VS Scharnitz
VS Mils
VS Silz
VS Tarrenz
VS Wenns
VS Mötz
VS Roppen
VS Piller
VS Landeck – Angedair
VS Landeck – Bruggen
VS Rifenal und Falterschein (Gmd. Zams)
VS Fließ
VS Imst-Unterstadt
VS Ladis
VS St. Leonhard
VS Sölden
VS Serfaus
VS Zaunhof
VS Fiss
VS Ried i.O.
VS Urgen inkl. VS Hochgallmigg
VS Niedergallmigg
VS Eichholz
VS Schönwies
VS Hermann-Gmeiner (Sonnberg)
VS Pians
VS Tobadill
VS Holdernach
VS Perpat
VS Landesthei
VS Grins
VS Stans
VS Pfunds
VS Prutz
VS St. Nikolaus
VS Flirsch
VS See
VS See-Platz
VS Lafairs
VS Greit
VS Prutz
VS Schnann
VS Kappl
VS Kauns
VS Pettneu
VS Kaunerberg
VS St. Anton am Arlberg
VS St. Jakob
VS Nufels
VS Feichten
VS Kufstein-Stadt
VS Tösens
VS Fendels
VS Spiss
VS Perjen
VS Ranggen
VS Imst-Oberstadt
(Angaben laut www.kinderpolizei.at)
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Winnie
Buh oder
Demokratie als Flucht
vor der »Alten«
Auszug aus einem Interview
der Tiroler Tagsezeitung mit Winfried Hofinger (Agrarexperte der
Tiroler Landwirtschaftskammer – in Pension):
Unter der Überschrift »In der Agrargemeinschaft, da ist
man wer« liest
man da folgendes:
Hofinger: Agrargemeinschaften sind gelebte Demokratie.
Sie dienen zur Intergration verschiedener Berufsgruppen im Dorf.
Jemand, der im normalen Leben nur Hilfsarbeiter ist, oder bei der
Bundesbahn arbeitet, findet dort eine Gelegenheit, sich auszuzeichnen:
In der Argrargemeinschaft ist er plötzlich wer. Dort kann er
mitreden und Einfluß auf die Gemeindepolitik ausüben.
Daheim bestimmt die Alte, in der Agrargemeinschaft blüht er
auf.
Tiroler Tageszeitung vom 16.06.2005
Joemovies Kommentar
Da spricht der Bauer – Herr Hofinger lebt wohl in wilder Agrargemeinschaft
mit seiner »Alten«.
Wie mag wohl seine Vorstellung von »gelebter Demokratie«
im »normalen Leben« aussehen? Gibt es dort auch endlich
eine Identität für Hilfs- und Bahnarbeiter oder werden
die im »normalen Leben« immer »nur« Hilfsarbeiter,
also Niemande, bleiben?
Auch wenn dem so ist, dann gibt es zum Glück aller Niemande
ja noch die Agrargemeinschaft, die es diesen »einfachen«
Menschen ermöglicht »sich auszuzeichnen«, endlich
»wer« zu sein und sich so von der »Alten«
zu emanzipieren.
Joemovies dankt Winnie aufs Herzlichste dafür, dass er uns
den Zweck von Agrargemeinschaften bildlich in seiner Sprache vor
Augen geführt hat.
Gott sei Dank sind wir im »normalen Leben« ja »wer«
und brauchen unserer »Alten« nicht in die Agrargemeinschaft
zu entfliehen!
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Der männliche
Fußballfan
Nummer 19 hat den Ball. Er stürmt in den Strafraum. Die Verteidiger
können ihn nicht aufhalten. Er schießt … und …
TOOOR!!!
Die Menge jubelt. Das ist sie, die Menge, das Standbein der Merchandising-
und damit der Fußballindustrie. Jeder einzelne aus dieser Menge
fühlt sich als der zwölfte Spieler seiner Mannschaft.
Das ist er, der Fußballfan.
Fußball ist alles für ihn, das Stadion ist seine Welt.
Dort hat er immer einen Grund sich bis zum Exzess zu betrinken.
Er fröhnt dort den latent homoerotischen Freuden des Fußballspiels:
Ja, es ist schon schön, wenn man gemeinsam mit seinen Kumpels
von Schweiß durchnässte Männer in kurzen Hosen beobachten
kann und wenn ein Spieler schlecht spielt, wird er sogleich als »Schwuchtel«
tituliert.
Der Fremdenhass darf ebenfalls nicht zu kurz kommen. Sollte die »eigene«
Mannschaft gegen eine türkische spielen, ist man ja fast dazu
gezwungen mit seinen Kumpels »scheiß Tschuschen«
zu schreien.
Hier beim Bad in der Menge, in dieser Welt, die die Magie der perfekten
Mischung aus Gruppenzugehörigkeit, Schweiß, Lärm und
Bier versprüht, hier kann der typische Fußballfan seine
wichtigsten Bedürfnisse wie Saufen, Fressen und Schreien ausleben.
Na gut »Ficken« fehlt noch, aber das verschiebt er auf
später.
Daraus kann man folgern, dass der Fußballfernsehabend zuhause
ein kleiner Weltuntergang wäre: »Saufen«, »Fressen«
und »Schreien« gibts zwar auch dort, aber trotzdem gibts
zuhause eben nicht dasselbe »Feeling«.
Doch die größte Katastrophe tritt ein, sollte die »eigene«
Mannschaft verlieren. Das kann von Wutausbrüchen über Gewaltausübung,
von Vandalismus bis Amoklauf und sogar bis zum Tod durch Herzinfarkt
führen.
So nun haben Sie einen Einblick in die ach so wunderbare Welt des
Fußballfans.
Wenn Sie sich nun denken:»He, so sieht meine Realität doch
auch aus!«, oder »Das ist doch völlig normal!«,
dann haben Sie mein Mitleid.
Gute Nacht! |
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Das grosse
Uzi-Quiz
Welches Wort verwendet Frau
Gehrer in ihrem Vortrag über die Schule?
Setz dich dazu und hör dirs an: start
Wenn dus gehört hast,
was hat sie wohl gsackt?
A) sitzen B) liegen C) herausfordern
oder D) hocken
Hier kannst du die Lösung hören: start
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Die problembezogenen
Sprachregelungen
mancheiner Ministerin listen
to it |
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… die Objektivität
der Österreicher
Der Standard, 02-08-2004 Österreicher
halten sich für gebildet und fleißig und außerdem
für ehrlich, letzteres aber nicht im Übermaß
Wien - Friedliebend, gesellig, sympathisch, fleißig und gebildet
–- das sind die Österreicher zumindest in ihrer Selbstwahrnehmung.
Bei einer Lifestyle-Studie der Fessel-GfK Sozialforschung ordneten
sich die Österreicher vor allem diese Eigenschaften zu. »Das
Selbstbild ist zwar erfolgsbewusster, aber auch konservativer und
pessimistischer geworden«, so das Institut am Freitag.
Vergleicht man die Selbstwahrnehmung mit dem Bild, das die Österreicher
von ihren Nachbarländern haben, zeigt sich, dass sich die Österreicher
als den Ungarn am ähnlichsten empfinden – aber auch ein
bisserl böhmisch und, »ungern, auch ein bisserl deutsch«,
so Fessel-GfK.
Die Essenz des österreichischen Charakters sieht folgendermaßen
aus: Vor allem friedliebend (80 Prozent), ein streitsüchtiges
Österreich-Bild haben nur sechs Prozent.
Es folgen gesellig (77 Prozent), sympathisch (76 Prozent), fleißig
(73 Prozent) und gebildet (72 Prozent). Und für etwa zwei Drittel
entsprechen auch die Eigenschaften gescheit (66 Prozent) und erfolgreich
(64 Prozent) ihrem Österreichbild.
Weiters sind wir: Ehrlich, aber nicht im Übermaß (51 Prozent)
und eher klein (49 Prozent); nicht gerade intolerant (18 Prozent),
aber auch nicht besonders tolerant (50 Prozent), modern (47 Prozent),
aber nicht zuviel und mit einem Zug zum Konservativen (39 Prozent)
wie zur Eleganz (38 Prozent).
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Michael Moore:
Seine beiden letzten Bücher »Stupid White Men« und
»Querschüsse. Downsize This« halten sich seit Monaten
auf den obersten Rängen der Bestsellerlisten.
Hinter solchen Sensationen steckt im Buchgeschäft meist ein kollektives
Bedürfnis der Leser: Michael Moore kommt der Lust auf amüsant
vorgetragenen Klatsch oder der Sehnsucht nach kindlicher Geborgenheit
entgegen.
Sicher hat er in außerhalb der USA auch einen hochaktuellen
Nerv getroffen. Denn ohne es zu wollen, ist er im Vorfeld des Irakkrieges
zum Zugpferd des populistischen Antiamerikanismus geworden.
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Des Terminators
Drang in die Politik: »Ein Talent, sinnlose Sätze
auszustoßen«
Die New York Times über den famous Steirerbua und seine Kandidatur.
Wollte ihn selbst befragen, landete aber nur auf dem Anrufbeantworter.
hört selbst
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Starmania NG:
Castingshows schiessen zur Zeit aus dem Boden wie psychoaktive Pilze.
Genau die wird man auch bitter nötig haben, wenn man sich abends
die Nachfolder von Bubi Tschugnall, Christina Stürmer (nomen
est omen) und Nervensäge Niddel ansehen will.
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Donna Leon mit Sätzen
wie:
»Er sagte es laut und horchte auf das Dröhnen in seinem
Kopf, mit dem die aufgetürmten Puzzleteile ins Rutschen kamen,
herunterpurzelten und
sich donnernd zusammenfügten…«
»Gleichsam den Kompositionsprinzipien einer Haydn-Symphonie
gehorchend, war das Gezänk der Kinder unterdessen ins Adagio
abgeglitten. In Erwartung des unvermeidlichen Allegro temestoso
schloss Brunetti vorsorglich die Tür, bevor er auf dem Sofa
an der Wand Platz nahm.«
Aus: Die dunkle Stunde der Serenissima
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oh what al lovely war
bei den Tiroler Volksschauspielen Telfs
Volksschauspiele an sich sind schon mit Vorsicht zu geniessen, aber
wenn mit den oberflächlichen Mitteln des Volksschauspiels an
ein Thema herangegangen wird, das keine Oberflächlichkeit verträgt,
dann wird’s hässlich.
Bei der großspurig angekündigten Show »Oh, what a
lovely war« passiert genau das.
Wäre man wenigstens beim Original von Joan Littlewood geblieben,
wäre diese Show nicht zur »tagesaktuellen« antiamerikanischen
Polemik in Lederhosen verkommen.
Schon allein die Vermessenheit, Szenen aus Filmen von Quentin Taratino
und den Monty Phytons »nachspielen« zu wollen, ist ein
Zeichen für den typisch alpinen Größenwahn. Da hilft
auch keine Ruth - the mother of the bull of toeltz – Drexel
und kein Bubi Tschugnall – im Gegenteil.
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Nachbarn
Das Fenster zum Hof bleibt bei mir geschlossen!
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Haut auf der Milch
und
Milch auf der Haut
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